Glossar

Dekubitus

Ein Dekubitus ist eine Druckschädigung der Haut oder des Gewebes, die bei längerer Belastung entstehen kann.

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Was ist ein Dekubitus?

Ein Dekubitus ist eine Druckschädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Er kann entstehen, wenn Körperstellen über längere Zeit belastet werden und kein ausreichender Druckausgleich stattfindet. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich nur eingeschränkt bewegen können oder viel liegen oder sitzen.

Im Pflegealltag ist der Begriff wichtig, weil Dekubitus nicht nur schmerzhaft ist, sondern auch zeigt, wie stark Mobilität, Lagerung, Beobachtung und Versorgung zusammenhängen. Ein Dekubitus entsteht nicht aus dem Nichts, sondern meist dort, wo Bewegung eingeschränkt ist und vorbeugende Maßnahmen fehlen oder nicht ausreichen.

Für Angehörige und Pflegende ist es wichtig, frühe Warnzeichen ernst zu nehmen und die Versorgung aufmerksam zu beobachten. Hautveränderungen, Druckstellen oder Beschwerden sollten nicht abgetan werden. Gerade kleine Anzeichen können sich verschlechtern, wenn sie ignoriert werden.

Der Begriff wirkt technisch, betrifft aber eine sehr praktische Frage: Wie verhindert man, dass eingeschränkte Mobilität zusätzliche gesundheitliche Schäden nach sich zieht?