Glossar

Sturzprophylaxe

Sturzprophylaxe umfasst Maßnahmen, die Stürze vermeiden und Sicherheit im Alltag verbessern sollen.

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Was ist Sturzprophylaxe?

Sturzprophylaxe umfasst Maßnahmen, die das Risiko von Stürzen verringern und die Sicherheit im Alltag verbessern sollen. Im Pflegekontext ist sie besonders wichtig, weil Stürze häufig schwerwiegende Folgen haben können, etwa Verletzungen, Krankenhausaufenthalte, Verlust von Selbstständigkeit oder zusätzliche Angst vor Bewegung.

Sturzprophylaxe beginnt nicht erst nach einem Unfall. Sie setzt früher an: bei der Einschätzung von Risiken, bei der Gestaltung der Wohnumgebung, bei Hilfsmitteln, bei sicherer Mobilität und bei einem realistischen Blick auf Schwächen, Unsicherheiten oder nächtliche Gefahrenquellen.

Für Angehörige ist der Begriff relevant, weil viele Risiken im Alltag zunächst banal wirken. Teppichkanten, schlechte Beleuchtung, Zeitdruck oder ungeeignete Routinen summieren sich aber schnell zu echten Gefahren. Genau deshalb lohnt sich Prävention, bevor aus kleinen Schwächen große Probleme werden.

Sturzprophylaxe ist im Kern nüchterne Alltagssicherheit. Nicht glamourös, aber deutlich sinnvoller als die menschliche Standardsportart, Probleme erst nach dem Einschlag sehr ernst zu nehmen.