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Hausnotruf: Förderung und Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Ein Hausnotruf kann als technisches Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse unterstützt werden, wenn ein Pflegegrad vorliegt und der Bedarf nachvollziehbar ist. Entscheidend sind nicht schöne Formulierungen, sondern die konkrete Versorgungssituation: lebt die Person allein, besteht ein Sturzrisiko, kann sie im Notfall kein Telefon erreichen oder braucht sie schnelle Hilfe in der Wohnung?

Pflegegrad ist zentralEine Kostenübernahme kommt in der Regel erst bei anerkanntem Pflegegrad und passender häuslicher Versorgungssituation in Betracht.
Bedarf klar darstellenSturzrisiko, Alleinleben, eingeschränkte Mobilität oder fehlende Hilfe in direkter Nähe sollten konkret benannt werden.
Basistarif und Extras trennenDie Pflegekasse übernimmt nicht automatisch jede Zusatzleistung. Schlüsselservice, Mobilfunk oder GPS können Eigenanteile auslösen.
Hausnotruf: Förderung und Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Hausnotruf-Konfigurator

In wenigen Schritten zur passenden Anfrage

Beantworten Sie wenige Kernfragen zur gewünschten Lösung, zur Alltagssituation, zum Pflegegrad und zur Betreuung zuhause. Danach kann die Anfrage gezielt eingeordnet werden.

Kurz · gezielt · alltagstauglich Die Abfrage konzentriert sich auf die Punkte, die für Hausnotruf, mobilen Notruf und Kostenübernahme wirklich entscheidend sind.
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Schritt 1

Welche Hausnotruf-Lösung soll geprüft werden?

Wann die Pflegekasse beim Hausnotruf zahlt

Die Pflegekasse kann einen Hausnotruf bezuschussen, wenn ein Pflegegrad besteht und die Versorgung zuhause einen Notruf sinnvoll macht. Häufig geht es um Menschen, die über weite Teile des Tages allein sind oder mit jemandem zusammenleben, der im Notfall nicht ausreichend helfen könnte.

Seit April 2026 gelten neue bundesweite Verträge für Hausnotrufsysteme. Der monatliche Zuschuss für den Hausnotruf-Basistarif wurde vielerorts auf 27 Euro angepasst. Zusatzleistungen müssen trotzdem getrennt geprüft werden, weil sie je nach Anbieter und Vertrag privat zu zahlen sein können.

Welche Angaben den Antrag stärker machen

Für die Einordnung zählen Pflegegrad, Wohnsituation, Alleinzeiten, Sturzrisiko, Mobilität, kognitive Einschränkungen und die Erreichbarkeit von Angehörigen. Je konkreter die Situation beschrieben wird, desto besser lässt sich begründen, warum ein Hausnotruf notwendig ist.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen Basissystem und Zusatzleistungen. Ein klassischer Hausnotruf zuhause wird anders bewertet als ein mobiler Notruf mit GPS, ein Schlüsselservice oder weitere Komfortfunktionen. Wer das sauber trennt, vermeidet Missverständnisse bei Kosten und Eigenanteil.

Hausnotruf zuhause Hausnotruf zuhause
Mobiler Notruf Mobiler Notruf
Notrufkette und Zugang Notrufkette und Zugang

Förderung richtig vorbereiten

  • Pflegegrad oder laufenden Antrag angeben
  • Alleinleben und Sturzrisiko konkret beschreiben
  • Basistarif und Zusatzleistungen unterscheiden
  • Kostenübernahme vor Vertragsabschluss prüfen

So geht es weiter

  • Situation im Konfigurator erfassen
  • Pflegegrad und Bedarf einordnen
  • passende Hausnotruflösung prüfen
  • Antrag und mögliche Eigenanteile klären

Hausnotruf anfragen

Förderung funktioniert besser, wenn Bedarf, System und Kosten sauber getrennt werden

Starten Sie mit der kurzen Abfrage. Danach lässt sich gezielt prüfen, welche Hausnotruflösung förderfähig sein kann und wo Zusatzkosten entstehen können.

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